Die „Kästeklippen – Mausefalle Runde von Oker“ beginnt wie der Name verrät in Oker und führt mehrere Kilometer weiter in Richtung Süden zu Wander Highlights wie den Kästeklippen, der Mausefalle sowie der Hexenküche. Die Route wendet an der südlichsten Stelle an der Okertalsperre und führt anschließend wieder in Richtung Norden vorbei an Highlights wie der Verlobungsinsel, dem Ausgleichsbecken der Okertalsperre, der Marienwand und der Adlerklippe. Die Wanderung erstreckt sich über eine Länge von insgesamt 14 Kilometern und erfordert gute Kondition sowie geeignete Ausrüstung und dauert rund viereinhalb Stunden.

Los geht es wie Beschrieben am Bussteig der Oker Kirchenbrücke etwa 5 Kilometer in Richtung Süden. Etwas weiter hinter der Kästestraße erscheinen schließlich die gleichnamigen Kästeklippen. Kurz davor gibt es noch die Möglichkeit am Stempelkasten 118 der Harzer Wandernadel zu stempeln oder an der dazugehörigen Bank eine Pause einzulegen. Die spektakulären Klippen bilden hier an ihrer höchsten Stelle den Gipfel des Huthbergs mit 604,8 Metern Höhe, von welchem die Aussicht mit Blick in das Okertalsperre besonders bei Sonnenuntergang atemberaubend erscheint. Die Kästeklippe wird häufig auch „Alter Mann“ bezeichnet, da ihre Form an das Gesicht eines alten Mannes erinnert. Mit etwas Fantasie lassen sich Augen Nase und Mund zeichnen.

Ein paar hundert Meter weiter erscheint die sogenannte „Hexenküche“. Die witterungsbedingte Felsformation besteht aus festen Granitfelsen, die eine sehenswerte Konstellation bilden. Ein ähnliches Highlight ist die wenig weiter gelegene Mausefalle, die der Hexenküche ähnlich sieht und Ihren Namen aufgrund eines großen Felsens trägt, welcher seit Jahrhunderten von einem wesentlich kleineren gestützt wird. Der obere Granitbrocken liegt besondern nah am Rand, als würde die Mausefalle bald zuschnappen.

Nachdem der südlichste Punkt der Wanderung an der Okertalsperre erreicht wurde, geht es einige Kilometer weiter in Richtung Norden, wo als nächstes Highlight die Verlobungsinsel darauf wartet entdeckt zu werden. Die kleine Insel umgeben vom Oker, lädt zum Picknick und entspannen ein – Ein idealer Rastplatz mit dem Stempelkasten 116 der Harzer Wandernadel.

Noch ein Stück weiter entlang der Oker nördlich liegt das Ausgleichsbecken der Okertalsperre. Das Ausgleichsbecken ist die Vorsperre der größeren (zuvor gesehenen) Okertalsperre und lädt dank den bis an das Ufer wachsenden Bäumen sowie dem tollen Panorama zum verweilen ein. Nach etwas weniger als 10 Kilometern nach Wanderstart, erscheint schließlich die Marienwand. Die Felswand lockt vor allem in Sommermonaten Kletterer an, welche sich an ihr herunter abseilen. Wer will kann hier also selbst aktiv werden oder entspannt den Profis beim klettern zusehen.

Das letzte Highlight entlang des Wanderweges ist die noch weiter nördlich gelegene Adlerklippe: Ähnlich wie bei der vorherigen Marienwand, lassen sich hier oftmals einige Kletterer finden. (Gelegentlich befindet sich hier zudem ein temporärer Stempel der Harzer Wandernadel.) Wandert man von der Adlerklippe weiter entlang der Oker in Richtung Norden, gelangt man zurück zum Startpunkt wo die Wanderung endet.

Talstr. 5
38642 Goslar

Start: Kirchenbrücke Oker
Ende: Kirchenbrücke Oker
Strecke: 14,1km

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